Kultur und Natur drum herum im Kölner Osten
Von Köln-Weiden fuhren wir 10, mit der S- und ab Köln-Deutz mit der Strassenbahn nach Köln-Dünnwald wo wir an der Leuchterstrasse unsere Wanderung starteten.
Dünnwald ist ein schönes, lebenswertes, grünes Veedel Kölns.
Vorbei an der romanischen Kirche und Klosteranlage St.Nikolaus, hier hatten wir das Glück, die Kirche zu besichtigen, ein Nachbar hat uns die Tür geöffnet.
Durch Dorf und Wald zum „von- Diergardt-See“, dieser ist als Wasserschutzgebiet ausgewiesen und fast rundum von Bäumen und schmalen Pfaden umgeben.
Ein Stück weiter der „Hornpott-See“, eins der wertvollsten Biotope innerhalb der Stadtgrenze von Köln. Hier leben und brüten 69 verschieden Vogelarten, es gibt auch noch den Laubfrosch, einer in NRW stark gefährdeten Art. Auch einige Wasserbüffel konnten wir sehen.
Durch die unter denkmalgeschützte Siedlung Kunstfeld = die älteste erhaltene Arbeitersiedlung im Rheinland, 1820 errichtet für Arbeiter einer chemischen Produktion. Sehenswert auch die Toilettenreihenhäuschen versehen mit Herz, ist heute die einzige in Deutschland denkmalgeschützte Anlage.
Vorbei an der katholischen Kirche St. Joseph und daneben gleich die kleine evangelische Tersteegen Kirche, auch hier hat uns die Pfarrerin die Kirche gezeigt.
Am Mutzbach entlang durch den „Baumpfad“ zum Dünnwalder Tierpark, nur wenige Tiere hatten heute Lust, sich uns zu zeigen.
Ein kurzer Abstecher in die „Finnensiedlung“, diese besteht aus 158 Holzhäuseren in Doppelhausbauweise, in dunkel gebeiztem Holz mit weiss abgesetzten Fenstern und Türen, was der Siedlung das skandinavische Aussehen gibt. Die Siedlung wurde 1942 erbaut und steht seit 1989, komplett unter Denkmalschutz.
Danke, das ihr mit mir ein schönes Stück Köln erwandert habt. Unsere Einkehr im Deutzer Brauhaus ein schöner Abschluss.
Text: Ruperta Decker
Fotos: Ruperta Decker, Otti Wipprecht
Internet: Otti Wipprecht